Warum Immobilien (und nicht Aktien)?

15. April 2013 | Von | Kategorie: Money Management

Immobilien – das ist es! Schnäppchen auf dem Immobilienmarkt sind immer zu finden (im Gegensatz zu den möglichen Aussagen von skeptischen Freunden, Bekannten und diversen „Experten“), volle Fremdfinanzierung ist möglich und hohe Rendite lassen sich auch erzielen.

Immobilien sind nicht nur gut, sondern auch besser, als andere Investments

Wenn Sie die Tageszeitung lesen, Fernsehen schauen oder ein Immobilienportal im Internet besuchen, stellen Sie ganz schnell folgendes fest: Sie finden viele Finanzierungsangebote. Im Gegensatz dazu: Haben Sie jemals Anzeigen im Stile: „Wollen Sie in Aktien, Anleihen, Diamanten, Gold, Investmentfonds investieren? – zwecks Finanzierung rufen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Bankfiliale“ gesehen?

Und auch die Zinssätze der Immobiliendarlehen sind tiefer als die Darlehen für Firmenaufbau oder Konsumkredite. Heißt im Klartext: Wo die Zinssätze niedriger sind, dort ist auch das Risiko niedriger. Und umgekehrt: Höhere Zinssätze implizieren auch ein höheres Risiko, das sich hinter einem Investment verbirgt.

Das spricht erstmals für sich, oder?

Immobilien vs. Aktien: Was sind 100.000 wirklich wert?

„Wie viel Aktien können Sie für 100.000 kaufen?“, diese Frage stellt häufig Dolf de Roos, Immobilienexperte, Investor und Autor des Bestsellers „Real Estate Riches: How to Become Rich Using Your Banker‘s Money“. Für 100.000 kaufen Sie Aktien im Wert von genau 100.000 – nicht mehr und nicht weniger. Und wenn Sie dieselben 100.000 als Eigenkapital einsetzen, könnte Ihnen die Bank – je nach weiteren Faktoren – sogar 900.000 als Darlehen anbieten.

Und jetzt kommt’s: Nehmen wir an, die Aktienkurse steigen um 10%. Und auch die Immobilienpreise steigen um 10%. Dann sind Ihre Aktien 110.000 wert. Und Ihre Immobilien sind 1.100.000 wert. Die 100.000, die Sie in Aktien investiert haben, brachten Ihnen also 10.000 Gewinn. Dieselben 100.000, die Sie als Eigenkapital eingesetzt haben, haben Ihnen 100.000 Gewinn gebracht.

Natürlich wirkt derselbe Mechanismus auch in die umgekehrte Richtung. Aber… Die nächste Frage, die sich stellt, lautet: Wie viel ist die Immobilie wert, die Sie für 1.000.000 (100.000 Eigenkapital und 900.000 Fremdkapital) kaufen?

Es mag natürlich sein, dass Sie für eine Immobilie, die nur 650.000 wert ist, 1.000.000 zahlen, da der Makler als guter Verkäufer Sie davon überzeugen konnte. Wie wahrscheinlich ist das aber?

Es kann aber auch sein (und es ist auch wahrscheinlicher), dass der Immobilienbesitzer seine Immobilie kurzfristig veräußern will, da er in eine andere Stadt zieht, frisch geschieden ist – und beide Parteien brauchen ein schnelles Ergebnis und sind bereit, ihr Haus unter dem Marktwert zu verkaufen. Oder drei Geschwister haben die nur eine Immobilie geerbt haben und der eine will sie verkaufen, der andere bewohnen und der dritte – vermieten. Kann auch passieren. Und nach der intensiven Diskussion einigen sie sich, ihre Immobilie kurzfristig zu verkaufen, um das Geld unter sich aufzuteilen.

Daher kann Ihnen passieren, dass Sie für 1.000.000 eine Immobilie im Markwertwert von z. B. 1.200.000 kaufen.

Immobilien vs. Aktien: Lässt sich der Wert steigern?

Nächste Frage: Was können Sie tun, damit der Wert Ihrer Aktien steigt? Außerhalb der Möglichkeit, dem Vorstand viel Erfolg zu wünschen, ist hier die Auswahl nach möglichen Maßnahmen relativ begrenzt.

Und wie ist es mit Immobilien? Naja, Sie können aktiv dazu beitragen, dass der Wert der Immobilie steigt. Sie können z. B. die Immobilie, die Sie für 250.000 gekauft haben, renovieren und dann versuchen, sie – je nach Umfang der Renovierung – für entsprechend mehr zu veräußern. Wieso macht der Käufer das nicht selber? Ja, viele Käufer wollen sich nämlich diese Arbeit nicht machen und bevorzugen es, mehr zu zahlen, um eine frisch renovierte Immobilie zu erwerben.

Immobilien vs. Aktien – und wie sieht Ihre Entscheidung aus?

Was würden Sie jetzt kaufen? Aktien? Investmentfonds? Oder doch Immobilien?

Weitere wertvolle Tipps rund um Immobilien, deren Vergleich mit anderen Investmentformen und deren Finanzierung finden Sie im englischsprachigen Bestseller von Dolf de Roos „Real Estate Riches: How to Become Rich Using Your Banker‘s Money“. Aber Vorsicht – das Buch werden Sie mit einem geröteten Gesicht lesen und es lässt Ihnen danach garantiert keine Ruhe, soviele interessante Beispiele und Strategien lernen Sie hier kennen.

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