Wahlkampf 2013: Steuersenkung versus Schuldenabbau

17. April 2013 | Von | Kategorie: News

Die Frage, ob es nach der Bundestagswahl zu Steuersenkungen kommen wird, verneinen die meisten wahlberechtigten Bundesbürger. Für die meisten von ihnen ist der Schuldenabbau viel wichtiger als die Steuersenkung. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Wahlversprechen im Laufe der Zeit gemacht worden sind und was die einzelnen Parteien vor der Bundestagswahl 2013 in Bezug auf das künftige Steuermodell versprechen.

Der Schuldenberg wächst und wächst…

Der Schuldenberg hat bereits eine astronomische Höhe erreicht und er wächst immer weiter. Die Fakten sehen wie folgt aus:

  • Das Brutto­Inlandsprodukt (BIP) Deutschlands lag 2011 bei ca. 2.600 Mrd. Euro.
  • Die Gesamtverschuldung der Bundesrepublik betrug Ende 2011 ca. 2.100 Mrd. Euro (etwa 81% des BIP). Im Rahmen des Maastrichter Vertrages hat sich Deutschland dazu verpflichtet, die Grenze von 60% einzuhalten.

Steuersenkung – gerade jetzt?

Vor diesem Hintergrund sehen die Präferenzen der wahlberechtigten Bundesbürger anders aus, als das in der Vergangenheit der Fall war. Die Bundesbürger sind besorgt über die steigende Verschuldung. Die Wähler bevorzugen eher gesunde Finanzen, der Schuldenabbau steht für sie im Vordergrund, deutlich vor der Steuersenkung.

Daher waren 67% der in einer Umfrage befragten Personen der Meinung, dass eher Schulden abgebaut werden sollen, als Steuern gesenkt werden. 88% der Befragten sind der Meinung, dass es nach der Bundestagswahl zu keinen Steuersenkungen kommen wird.

Wahlen und Steuersenkungen

Die folgende Graphik fasst die Wahlprogramme der einzelnen Parteien zum Thema Steuern aus den Jahren 2005, 2009 sowie 2013 zusammen:

Wahlversprechen Steuersenkung

Quelle: GeVestor.de, Abrufdatum: 14.04.2013 um 20:00 Uhr.

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